Ergebnisse und Bericht zum 39. Pönitzer Volkslauf 2024

Volkslauf

Sonnenschein wie bestellt statt skeptische Blicke nach oben: 39. Pönitzer Volkslauf 2024 -
Zufriedene Gesichter bei SportlerInnen im Ziel und fürsorgliche engagierte HelferInnen


Man kann ja nicht gerade sagen, dass der Sommer 2024 bis dato besonders rücksichtsvoll gewesen wäre mit uns. Aber an diesem Morgen war er gut drauf, geradezu perfekt! Was bleibt uns in Erinnerung? 305 FinisherInnen absolvierten die herausfordernden Konkurrenzen. Spontan oder geplant: 70 NachmelderInnen komplettierten das TeilnehmerInnenfeld durch ihren frühmorgendlichen Entschluss, hier noch starten zu wollen. Die StarterInnen ließen sich nicht lange bitten: Alle Starts erfolgten genau zur angekündigten Uhrzeit.

Erneut über 40 Kinder - in Corporate Fashion, herausgeputzt oder trainiert, alle aufgeregt und beflügelt - aus vier Gemeindekindergärten verabschiedeten selbstbewusst vor applaudierenden BetreuerInnen, Eltern und ZuschauerInnen mittels beherzter Stadionrunde im „Kleine-Freunde-Lauf“ ihre Kindergartenzeit. Nach den Sommerferien werden sie Schulkinder sein. HelferInnen verteilten Erinnerungsmedaillen, überreichten herrlich duftende Rosen an Finisherinnen, kredenzten leckere Brötchen, liebevollen Kuchen, Bananen, Äpfel und Müsli-Riegel, die sie erfolgreich vor dem Hitzetod bewahrten oder süffiges alkoholfreies Bier. Der ZVO reichte den Universaldurstlöscher Wasser.

Neue modernere Motive zierten die Altersklassenurkunden. Der Moderator wählte alldieweil gute Musik aus für die Begleitung des Geschehens und würdevolle Klassiker, um zur Siegerehrung überzuleiten oder diesjährige Champions für ein obligatorisches Foto zu inszenieren. Für die sehenswerte Showeinlage sorgten die „Zumba Kids“. Neue und alte HelferInnen ernteten mannigfach Lob und Anerkennung.

Im sportlichen Wettkampf gewann Miquel Molero-Eichwein (SPIRIDON SCHLESWIG) in 01:12:54 überlegen vor dem letztjährigen Sieger Anh Do (LBV PHÖNIX LÜBECK) den Halbmarathon. Timo Kelm (TSV NEUSTADT) belegte schon mit einigem Rückstand dahinter den 3.Platz. Bei den Frauen siegte über diese Distanz Birgit Naake in 01:38:09 vor Sandy Zitzow (KIEL), die ihre Zeit aus 2023 um satte 4 Minuten verbessern konnte und Mirjam Thannheiser (LÜBECK). Im 10 km Hauptlauf setzte sich Jonathan Seitz (SVKT07 TRI-4-FUN) in 00:34:42 vor dem häufigen Pönitz-Sieger und regional wohl bekannten Paul Muluve (LBV PHÖNIX LÜBECK) und dem Drittplatzierten Malte Zander (LÜBECK) durch. Die 17. der diesjährigen SH Landesmeisterschaften: Kirsten Noordink (NTSV Strand 08) gewann bei den Frauen diese Distanz vor Verena Becker (LTV KIEL-OST) und Maya Keidel (LG LÜBECK). In der 5 km Jogginglauf-Konkurrenz holte sich wie im letzten Jahr Christian Kröhan (1.RC OBERNWOHLDE) mit klarem Vorsprung und um 22 Sekunden verbesserter persönlicher Zeit im Vergleich zu 2023 verdient die Goldmedaille in 00:17:52 vor Jonas Wagner (FÖRDEFREUNDE) und Lasse Grimm (TSV KROPP). Die Frauenkonkurrenz ging dabei deutlich knapper aus. Rieka Thal (VL KIEL) siegte in 00:20:34 mit 7 Sekunden Vorsprung vor Paula Frederike Böttcher (TSV GROSSENKNETEN) und der Zweitplatzierten aus 2023: Simone Braun (TSV KLAUSDORF), die ihre Zeit immerhin um 32 Sekunden verbessert hat, um in diesem Jahr noch Platz 3 zu belegen.

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Das Foto zeigt die den 2023-M85-Weltrekordler Fokke Kramer (BOSAU) und den Sieger des Pönitzer Halbmarathon 2024 Miquel Molero-Eichwein (SPIRIDON SCHLESWIG)
Das Foto zeigt die den 2023-M85-Weltrekordler Fokke Kramer (BOSAU) und den Sieger des Pönitzer Halbmarathon 2024 Miquel Molero-Eichwein (SPIRIDON SCHLESWIG)

Beim Walking / Nordic/Walking waren etwas mehr TeilnehmerInnen am Start als in 2023. Bei den Männern gewann Philipp Wörlein (BIELEFELD) in 01:04:56 vor Bernd Dieter Faltin (ECKERNFÖRDE) und Lutz Penner (SVG PÖNITZ) die Konkurrenz über die 10 km-Walking-Distanz. Hier siegte bei den Frauen Nele Lill (SÜSEL) in 01:20:25 vor Astrid Grunewald und Nicole Behm. Über die 5 km Walking-Kurzdistanz konnte der Vorjahreszweite Bryan Worina (BUXTEHUDE) in 00:36:23 und damit in nahezu identischer Zeit (1 Sekunde Unterschied!) wie 2023 vor Maik Reiser (HSV STÖCKTE) und dem Vierten des Vorjahres: Erni Schmock (SG STERN KIEL) zum Sieg einwalken. Bei den Frauen konnte die Vorjahresdritte Jessica Caplan in 00:36:29 – nur 6 Sekunden hinter Worina! - und damit dank einer um 4 Minuten verbesserten persönlichen Zeit vor Ute-Anna Marthiens (SV-POLIZEI HAMBURG) und Doris Morgenstern (HAMBURG) das höchste Siegerinnentreppchen erklimmen.

Kleine Verzögerungen oder Reihenfolge-Änderungen bei der Siegerehrung waren verzeihlich. Hier ist man noch bodenständig, handmade, oft analog und versteht es, spontan zu improvisieren. Fazit: Natürlich bleibt Verbesserungspotential! Erhöhter Einsatz einer verminderten HelferInnenzahl konnte vieles wettmachen. Der launige Sport soll hier zuhause bleiben. Die Kulisse für persönliche Bestleistungen in familiärem Ambiente bleibt uns Verpflichtung. Erhalten wir uns jenes typische Pönitz Feeling, das man uns nachsagt. Der Überraschungspreis 2024 war im wahrsten Sinne „zeitlos“.Freuen wir uns alle auf ein Treffen im Jubiläumsjahr 2025 zum 40. Pönitzer Volkslauf.

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Trainingszeiten-Übersicht 01/2026 
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